Erbrechen beim Hund kann harmlos sein, aber auch auf ernste Erkrankungen hinweisen. Erfahren Sie, wann Sie den Tiernotdienst rufen sollten.
Bild: Hund erbricht
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Je nach Ursache: Infusionstherapie bei Dehydrierung, Medikamente gegen Übelkeit, bei Fremdkörpern oder Magendrehung ggf. Operation. Unser mobiler Tiernotdienst kann Ihren Hund zu Hause untersuchen und stabilisieren.
Erbrechen beim Hund ist ein häufiges Symptom, das Tierbesitzer zu Recht beunruhigt. Als natürlicher Schutzmechanismus des Körpers dient das Erbrechen dazu, schädliche Substanzen aus dem Magen-Darm-Trakt zu entfernen. Während gelegentliches Erbrechen bei Hunden normal sein kann - etwa nach dem Fressen von Gras - ist wiederholtes oder heftiges Erbrechen ein ernstes Warnsignal, das sofortige Aufmerksamkeit erfordert.
Der Erbrechensreflex beim Hund wird durch das Brechzentrum im Gehirn gesteuert. Verschiedene Rezeptoren im Magen, Darm und anderen Organen können dieses Zentrum aktivieren. Anders als beim Menschen können Hunde relativ leicht erbrechen, was evolutionär bedingt ist - als Aasfresser mussten ihre Vorfahren verdorbene Nahrung schnell wieder loswerden können.
Die Art des Erbrochenen gibt wichtige Hinweise auf die zugrunde liegende Ursache. Gelbes Erbrochenes deutet auf Gallenflüssigkeit hin und tritt häufig auf, wenn der Magen leer ist. Weißer Schaum kann auf eine Magenreizung oder Sodbrennen hindeuten. Blutiges Erbrechen - sei es hellrot oder kaffeesatzartig (verdautes Blut) - ist immer ein Notfall und erfordert sofortige tierärztliche Versorgung.
In Hamburg und Umgebung ist unser mobiler Tiernotdienst abends, nachts und am Wochenende für Sie erreichbar. Wir kommen direkt zu Ihnen nach Hause, um Ihren Hund in seiner vertrauten Umgebung zu untersuchen. Dies reduziert den Stress für Ihr bereits geschwächtes Tier erheblich und ermöglicht uns eine schnelle Erstversorgung.
Unser erfahrenes Tierärzte-Team führt folgende Untersuchungen durch:
Die Genesungsdauer hängt stark von der zugrunde liegenden Ursache ab. Bei einfachen Magenverstimmungen erholen sich die meisten Hunde innerhalb von 24-48 Stunden vollständig. Während dieser Zeit ist es wichtig, die Futteraufnahme langsam wieder aufzubauen - beginnen Sie mit kleinen Portionen leicht verdaulicher Nahrung wie gekochtem Huhn mit Reis.
Bei schwerwiegenderen Erkrankungen wie einer Pankreatitis oder nach einer Operation kann die Genesung mehrere Wochen dauern. In dieser Zeit sind regelmäßige Kontrolluntersuchungen wichtig, um den Heilungsverlauf zu überwachen. Achten Sie besonders auf Anzeichen einer erneuten Verschlechterung und zögern Sie nicht, unseren Notdienst zu kontaktieren.
Nach der Genesung empfehlen wir eine schrittweise Rückkehr zur normalen Ernährung über 5-7 Tage. Vermeiden Sie in dieser Zeit fettige Leckerlis und Tischreste. Eine dauerhafte Ernährungsumstellung kann bei manchen Hunden notwendig sein, insbesondere bei Futtermittelallergien oder chronischen Magen-Darm-Erkrankungen.
Suchen Sie sofort tierärztliche Hilfe, wenn Ihr Hund mehr als zweimal hintereinander erbricht, Blut im Erbrochenen ist, der Bauch aufgebläht oder hart ist, Ihr Hund apathisch wird oder Sie eine Vergiftung vermuten. Unser mobiler Tiernotdienst ist abends, nachts und am Wochenende für Sie da.
Nach einer Fastenzeit von 12-24 Stunden können Sie mit kleinen Portionen Schonkost beginnen: gekochtes Hühnchen ohne Haut und Knochen mit Reis, aufgeteilt auf 4-6 kleine Mahlzeiten pro Tag. Vermeiden Sie fettige oder gewürzte Speisen.
Gelegentliches Grasfressen mit anschließendem Erbrechen ist bei Hunden normal und meist harmlos. Es kann ein Zeichen für leichte Magenbeschwerden sein. Problematisch wird es, wenn dieses Verhalten häufig auftritt oder von anderen Symptomen begleitet wird.
Ja, Stress kann bei Hunden durchaus zu Erbrechen führen. Auslöser können Reisen, neue Umgebungen, Trennungsangst oder Veränderungen im Haushalt sein. Bei stressbedingtem Erbrechen ist es wichtig, die Stressquelle zu identifizieren und zu minimieren.
Beim Erbrechen sind Würgen und Bauchkontraktionen sichtbar, das Erbrochene ist teilweise verdaut. Regurgitieren geschieht passiv ohne Anstrengung, das Futter kommt unverdaut wieder hoch. Diese Unterscheidung ist für die Diagnose wichtig.
Unser mobiler Tiernotdienst ist für Sie da - abends, nachts und am Wochenende.
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